Archive for » 2010 «

Kangaroo Island

War eine richtig tolle Tour! Mit den (gerade mal) 17 Leuten zwei Tage lang um die Insel zu fahren, hat echt Spaß gemacht.

Erst hatte ich ja gar keine Zeit für Kangaroo Island, was mich ein wenig bedrückt hat, weil mir die Insel immer wieder über den Weg gelaufen ist. Anika und Kaddi fanden es total toll dort, jeder Reiseführer empfiehlt einen Besuch und und und.. Zum Glück hat es sich ja dann doch noch ergeben, dass ich zwei Tage früher fliegen konnte und somit zwei Tage für KI zur Verfügung hatte. Also habe ich mich nach Touren umgeguckt und eine gefunden; und die Tour gab es sogar zum Sonderpreis (3 Tage später nicht mehr :) ). Es hat sich also, wie gesagt, echt gelohnt! PickUp-Time war natürlich wieder in aller Herrgottsfrühe, aber ich beklage mich ja nicht. Den Koffer hab ich im Hostel gelassen und nur meine neue RipCurl-Reisetasche und meinen Rucksack mit den wichtigsten Sachen, inkl. Wertsachen, mitgenommen. Der Tourguide Tony war so ein „cooler“ Surfertyp. Ich hab mir in dem Bus gleich die vorderste Bank geschnappt und neben mir saß glücklicherweise nur mein Rucksack und meine Kameraausrüstung. Nach dem letzten PickUp mussten wir erst mal zwei (oder noch mehr) Stunden zur Fähre fahren. Ich war todmüde, auch wenn ich schon um 9 im Bett war, aber dieser Bus und dieses Geschunkel ist sehr ermüdend :)

Die Fähre hat eine knappe Stunde gedauert. Mich hat ein Mädel von unserer Gruppe angesprochen, ob sie und noch ein paar andere sich neben mich setzen könnten. Es hat sich herausgestellt, dass sie und ihre Schwester aus der Schweiz kommen und die anderen beiden Mädels Deutsche sind. Die eine Schweizerin ist schon 8 Monate hier, Schwester kam sie besuchen, die beiden Deutschen machen seit 2 Monaten Work&Travel. Endlich auf der drittgrößten Insel Australiens angekommen, empfing uns glasklares Wasser und weißer Sandstrand…Meine Welt :) Der erste Stop war ein Supermarkt und der Bottleshop (für ein paar Bierchen am Lagerfeuer). Danach sind wir zu dem Strand gefahren, wo die ersten Siedler unter Matthew Flinders gelandet sind und dachten, sie hätten das Festland erreicht. Die Kerle haben der Insel auch den Namen gegeben: als sie ankamen, waren sie ausgehungert und suchten sofort nach Nahrung. Das erste Tier, das sie gesehen haben, hat ihnen dann das Leben gerettet, das Känguru. Von dort aus sind wir ich-weiß-nicht-wie-viele Stufen zu einem Aussichtspunkt hochgetigert. Ich hasse Treppensteigen! Aber man hat eine ganz schöne Aussicht von da oben über die ganze Insel.

Halbe Stunde hochlaufen, 10 Minuten Fotos und Videos machen, 20 Minuten wieder runter…ungefähr. Nach einiger Fahrt quer über die Insel folgte ein Besuch bei einer doch relativ wichtigen Eukalyptusöl Distillery (Emuöl gab’s auch), bei der eine kleine DVD gezeigt wurde, um nicht jeder Reisetruppe den gleichen Kram immer und immer wieder erzählen zu müssen. Als geübter „Pinnacle Studio“-User ist mir natürlich sofort aufgefallen, mit welchem Programm diese DVD erstellt wurde; nicht zuletzt weil ich die gleiche Musik auch schon verwendet habe ;) Es gab ansonsten eine Menge Öle und Cremes zu begutachten und man ist auch nicht daran vorbeigegangen, ohne eine kleine Probe davon zu kaufen…Kann man ja immer mal gebrauchen, sagt man sich da, und es sieht auch ganz schön aus in der Vitrine. Dort habe ich übrigens mein erstes Emu gesehen.

Danach haben wir einen kleinen Abstecher zu unserer Unterkunft gemacht, ein Schuppen, umzingelt von mähenden Schafen. Die Zimmer waren ansonsten nicht anders als im Hostel. Wir hatten sogar „freie“ Verpflegung aus dem riesigen Vorratsschrank. Ich hab mir erst mal Hot Chocolate mit Marshmallows gemacht. Es war nämlich ziemlich kalt, besonders der Wind war eisig. Hallo, Frühling, wo bist du?

Nach dem Mittagessen (ich schaffe es immer wieder, zu spät zu sein, wenn es darum geht, wer was vorbereitet…Das tut mir ja leid, aber wenn sich alle darum kloppen, Karotten zu schälen oder das Fleisch zu braten und für mich kein Job mehr übrig ist, wenn ich eine Minute später dazukomme, kann ich auch nichts dafür.

Selbst zum Abwaschen und Abtrocknen bin ich dann zu spät, weil die alle das Essen in sich reinschlingen…nicht mein Problem) sind wir zu einem Koala-Walk gefahren, um in ein paar aneinandergereihten Bäumen Koalas zu suchen. Waren auch ziemlich viele davon da! Ein paar faule Kangaroos lagen auch rum. Nächster Stop sollten die Remarkable Rocks sein, komische Fels- und Steinformationen an der Küste. So ging es also vorbei an komischen KI-Gänsen, von Buschbränden verödeten Wäldern und achterbahnartigen Straßen zur Steilküste, wo wir mal wieder von eisigem Wind in Empfang genommen wurden. Es hat aber viel Spaß gemacht, weil unser Tourguide uns alle möglichen Stellen gezeigt hat, wo man lustige Fotos machen kann. Eine Bucht weiter konnten wir dann noch Neuseeländische Seelöwen beobachten. Es war leider mittlerweile Winter von den Temperaturen her, weil auch noch die Sonne untergegangen war…Dann wollten die auch alle noch ewig dableiben, um auf Haie zu warten…Oh Mann, kam natürlich keiner. Zum Abschluss dieses schönen, aber anstrengenden Tages sind wir zu einem Strand gefahren, wo man Pinguine sehen kann. Wir haben auch tatsächlich ein paar gefunden :) Und was fast noch schöner war, war der Sternenhimmel! Ich glaube, da habe ich zum ersten Mal die Milchstraße gesehen…Sooo schön…

Auf dem Weg zu unserem Mini-Bauernhof, sind wir einigen Kängurus und Wallabies am Straßenrand begegnet, zwei von denen sind sogar eine Zeit lang vor uns hergehoppelt, dass es so aussah, als wollten sie uns den Weg zeigen.

Zum Abendessen gab es Spaghetti mit selbstgemachter Soße. Wir saßen dann alle um das Lagerfeuer und haben uns im Didgeridoo-Spielen versucht…Ging bei mir nur daneben, bis ich mal das Instrument gewechselt habe, dann kam auch mal ein richtiger Ton raus.

Am nächsten Morgen gab es Bacon & Eggs vom Grill, sowie Pancakes, ebenfalls von Grill :) Sandboarding stand an, mal wieder. Ich hatte das ja schon mal in Lancellin bei Perth versucht, hat mir aber nicht wirklich Spaß gemacht. Und jetzt war auch noch der Sand nass und kalt. Ne, muss nich sein, manchmal bin ich lieber nur der Fotograf… Nach einer halben Ewigkeit sind wir weitergefahren zu den diesmal australischen Seelöwen. Faule Säcke! Aber mal ehrlich, welches australische Tier ist eigentlich nicht faul? Koalas, alle Arten von Kängurus, Seelöwen…Fett sind die auch noch, aber auch süß irgendwie, wie die sich so aneinanderkuscheln. Um unsere Tierpalette noch weiter aufzufüllen, haben wir danach eine Birdshow besucht. Eigentlich interessieren mich Vögel nicht wirklich, aber der Kerl war so begeistert von seinen Schützlingen, dass es richtig Spaß gemacht hat, dem zuzuhören! „Na komm mal wieder her du Racker…willst du grad nicht? Ok, dann warte ich halt meine Süße“ etc. Und die Vögel waren auch interessanter als die europäischen 0815-Vögel. Da hat der eine einen Schnabel wie ein Frosch, der andere „lacht“ und hört sich eher an wie ein Affe.

Und der große Outback-Adler war natürlich auch sehr beeindruckend.

Danach gab es die Möglichkeit entweder Quad zu fahren (für weitere 60$ -.-) oder einen Strandspaziergang zu machen. Da ich noch Sand brauchte, habe ich mich für den Strand entschieden. Gute Entscheidung. So ein schöner Strand! Kajak kann man da auch fahren, aber leider erst im Sommer :( Zum Mittag gab es Kängurufleisch. Ich hatte mir ja vorgenommen, es nicht zu probieren. Aber jetzt war es ja schon mal tot und die hätten die Reste sonst eh weggeschmissen. Aber ich muss sagen, mir sind die ganze Zeit kleine Kängurus im Kopf rumgehoppelt. Und es schmeckt überhaupt nicht! Und zäh ist es auch noch. No, thanks.

Abschluss unserer großen Tour war eine – im Vergleich zu z.B. Mallorca – ziemlich kleine Tropfsteinhöhle und eine noch kürzere Tour hindurch. Ich habe da die Schweizerin aus meinem Zimmer in Adelaide wiedergetroffen.. Nicht nur die Welt ist klein, Australien ist es auch.

Naja, der Tony hat dann doch noch einen draufgelegt und der wirkliche Abschluss war dann eine Pelikanfütterung. Da konnte man sich auf die Felsen setzen und einem lustigen alten Mann zugucken, wie er 30-40 riesige Pelikane füttert. Da haben dann zwei andere Pelikane versucht, dem einen das Fressen wieder aus dem Maul/Schnabel zu schnappen. Große, ausgewachsene Hochseemöwen waren auch da.

Das war sie dann also, meine 2-Tages-Tour, die mir wie mindestens 4 vorkamen. Wir haben so viel gesehen und erlebt! Und die Tiere… Kängurus, Wallabies , Koalas, verschiedene Seelöwen, Pinguine, Emus, australische Gänse und Schafe und alle möglichen Vögel. Es hat sich also richtig gelohnt, auch wenn das Wetter leider nicht wirklich mitgespielt hat. Und Glück hatte ich auch noch, denn eigentlich sind die Vogelshow und die Höhlentour nur ganz selten dabei bzw. gar nicht inbegriffen, das macht der Tony wohl nur ganz selten.

Category: While  Leave a Comment
ADELAIDE

Der Flieger ging natürlich wieder mal um 6 Uhr morgens. Dieses Mal mit Jetstar, der Tochterfluggesellschaft von Qantas. Clint hat mich wieder zum Flughafen gefahren, eigentlich früh genug…dachte ich… Es war rappelvoll vor den Check-In-Schaltern! Ich hab mir natürlich erst mal Stress gemacht, weil der Check-In nur noch 10 Minuten offen war. Als ich eine Angestellte gefragt habe, hat sie gemeint, ich solle mich hinten anstellen, wär alles kein Problem. Würde ja nur ca. eine Stunde dauern, hab ich mir dann gedacht. Ich also bis ans andere Ende der Halle, um dann 5 Minuten später wieder nach vorne geholt zu werden: Fluggäste nach Adelaide hatten plötzlich einen eigenen Schalter. Hat also im Endeffekt doch noch geklappt und ich bin gerade noch rechtzeitig zum Boarding gekommen. Neben mir war ein Platz frei und am Gang saß ein Südafrikaner, der mich zugelabert hat. Was er studiert, wie sehr er Fußball mag etc. Und ich sei doch so mutig, das alles alleine zu machen. Der Flug ging etwas mehr als 2 Stunden und ich hatte teilweise einen guten Ausblick, besonders auf Sydney kurz nach dem Start. Komisch auf die Stadt vom Flugzeug aus zu gucken, weil man nämlich nicht nach Hause fliegt, sondern wieder hierher zurückkommt, zum neuen „zu Hause“. Ankunft in Adelaide, der Koffer war (wie erwartet) sofort da, und auf Richtung Touristen-Informationsstand für Stadtpläne und kostenlose Reiseführer. Zum Glück gibt es so was an jedem Flughafen. Dann muss noch der Shuttle-Bus (in diesem Fall war es jedoch ein Linienbus) gefunden werden und los geht’s. Erstes Ziel war natürlich das Hostel, um den Koffer loszuwerden. In jedem YHA-Hostel gibt es überwachte Räume für die Koffer. Zum Glück findet man in manchen kostenlosen Reiseführern eine 3-4-stündige Stadttour mit den wichtigsten Attraktionen. Die habe ich dann auch gemacht, war dann nach ca. 5 Stunden fertig und habe wohl wirklich alles Wichtige gesehen, was die doch recht überschauliche Stadt zu bieten hat: Eine breite Shoppingmall, einen schönen Sonntagsmarkt, einen gemütlichen botanischen Garten, eine Aborigine-Kunstausstellung, ein Casino und einige Sexshops, natürlich ein Museum und eine Art Gallery, den Victoria Square, das Entertainment Centre am Fluss und ein paar weitere Kleinigkeiten. Was mir an Adelaide gut gefallen hat, ist das Alte, Viktorianische. Es existieren noch viele eindrucksvolle Häuser und Bauten aus dem 19. Jahrhundert, mal was anderes als die Skyline von Sydney. Die Straßen sind sehr breit und symmetrisch gebaut, was natürlich auch den Effekt hat, dass sich alles in die Länge zieht, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Es gibt auch in Adelaide einen freien Bus, den ich aber dieses Mal gar nicht benutzt habe. Nach meiner 5-Stunden-Tour habe ich mich erst mal im Hostel ausgeruht und bin nur noch mal kurz auf die andere Seite des (winzigkleinen) Flusses gelaufen und habe nach Magnetics & co. geguckt. Souvenirläden sind nicht ganz so schlimm davon betroffen, aber eigentlich wird um 17 Uhr der Bürgersteig hochgeklappt. Selbst die Supermärkte haben schon geschlossen (Sydney ist ja zum Glück schon so weit, dass Coles und Woolworths, die Hauptsupermärkte, meistens bis Mitternacht geöffnet haben). Stattdessen musste ich meine Getränke für meine Kangoroo Island Tour in einem viel zu teuren Convenience Store kaufen.

Abends habe ich mir nur Ravioli im Hostel gemacht. Das wirklich Blöde am Alleine-Reisen ist, dass man immer doof angeguckt wird, nach dem Motto „Warum ist (bzw. isst) die denn alleine?!“ Naja, nach dem Essen habe ich meine Tasche für die nächsten 2 Tage gepackt und bin schon um 9 schlafen gegangen. Adelaide war mal was anderes, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Die Stadt hat eine ziemlich ruhige Atmosphäre, alle sind ziemlich gechillt drauf. Auf der anderen Seite kann es schnell langweilig werden und ich bin der Meinung, 1-2 Tage reichen für Adelaide alleine völlig aus. Aber natürlich gibt es auch hier zahlreiche Tagestouren, z.B. an den Strand von Glenelg oder nach Barossa Valley für die Weintrinker.

Category: While  Leave a Comment
Wir müssen verrückt sein…

…hab ich zu Tina gesagt, mehrmals, als wir den steilen Weg gesehen haben, der uns in die Berge des Ku-Ring-Gai Chase Nationalpark führen sollte. Steigung: ca. 30° oder so.

Aber von Anfang an: Letzte Woche ist nicht allzu viel passiert. Aaaber: ich habe mich mit Anika und Katharina von der guten alten Ziehenschule getroffen und den beiden ein bisschen von der Stadt gezeigt :-) Schon komisch mit den beiden in Sydney, am anderen Ende der Welt, Pancakes zu essen! Hoffentlich können wir uns noch öfter treffen..

Es gibt übrigens ein paar Neuigkeiten bzw. Planänderungen. Ich habe meinen Flug nach Adelaide auf diesen Sonntag umgebucht, da ich noch den Montag freibekommen habe. So eine Umbuchung geht ziemlich schnell, kostet dann aber eine Gebühr (bei mir 40$) und da dieser Flug teurer war als mein ursprünglicher, musste ich da auch noch draufzahlen. Hat mich also insgesamt umgerechnet ca. 50€ gekostet. Das heißt also, dass ich mir den ganzen Sonntag Adelaide angucke und ab Montag auf Kangoroo Island bin für eine 2-Tagestour :-) Ich freue mich total darauf! Ich fand es nämlich total schade, dass ich nicht mehr Zeit dafür hatte – die Insel soll nämlich richtig toll sein – und jetzt klappt es doch! Die weitere Planung steht noch: Mittwoch-Donnerstag im Ghan nach Alice, Freitag-Samstag die Red-Centre-Tour und sonntags zurück nach Hause. (Montag habe ich auch noch frei, weil da ein Feiertag ist). Des Weiteren habe ich mich mit meinen nächsten Trips beschäftigt. Das heißt, die nächsten Flüge nach Melbourne sind gebucht und ich habe einen vollständigen Plan für meine Cairns-Brisbane-Tour aufgestellt. Also weiß ich schon, wo ich wann im Januar und Februar sein werde. Silvester in Harbour von Sydney steht auch schon :-)

So viel zu meinen ganzen Planungen… Diese Wochenende war ich aber endlich mal Tina besuchen! In Avalon, das heißt, an den Nordstränden von Sydney. Die Fahrt hat inklusive Umsteigen und Wartezeiten knapp 3 Stunden gedauert. Da ist man ja schneller auf Malle… Aber ich bin endlich mal über die Harbour-Bridge gefahren und habe die Nordseite Sydneys gesehen…richtig schön! Da hat man auch eher Urlaubsfeeling mit den ganzen Cafés, Bars und Surfshops. Muss man auf jeden Fall noch mal hin. Avalon hingegen ist ein relativ kleines Kaff, mit einem kleinen Strand inklusive. Die Family von Tina ist ganz nett. Er kommt ursprünglich aus Irland und hat eine waschechte Australierin geheiratet. Die beiden sind schon ein bisschen älter und leben so ein bisschen nach dem Motto „Kommste heut nich, kommste morgen…“, schien mir zumindest so. Die Kinder sind außerdem ein bisschen zu verwöhnt… Ich stelle immer wieder fest, wie viel Glück ich habe..!

Wir waren am Samstag nur kurz noch am Strand und die Familie hat mich zum Abendessen eingeladen. Am Sonntag sind wir relativ früh losmarschiert, um den NP (National Park) zu erkunden. Mit dem Bus ging es nach Palm Beach und von dort mit der Fähre nach Basin, das ist eine kleine Bucht am Fuße des Gebirges. Dort gibt es viele Campingmöglichkeiten… und Wallabys, eine Art Kangaroo. Einige von denen hatten sogar Kleine im Beutel. Wir sind dann also losgelaufen, den Berg hoch. Das war anstrengend! Es hat auch nicht mehr aufgehört, denn als wir endlich ein kurzes Stück bergab gehen konnten, ging es gleich danach wieder berauf. Das alles knapp 3 Kilometer. Zwischendurch kamen wir an Aboriginal-Malereien vorbei, die aussahen, als hätte sie jemand vor Kurzem erst gemalt. Als der Wanderweg schließlich vorbei war, mussten wir uns entscheiden: Einfach wieder zurück oder die Straße weiter zum West Head Lookout, bestimmt noch mal 3-4 km. Wir gingen weiter. Nach Ewigkeiten und einen kleinen Ausflug in den tiefen, tiefen Wald (wo eine weitere „Malerei“ auf uns wartete, eine nicht allzu spektakuläre rote Aborigine-Hand) sind wir auch noch beim Lookout angekommen. Nachdem wir ein paar schöne Fotos geschossen haben, haben wir zum Glück jemand Nettes gefunden, der uns wenigstens bis zum Wanderweg mitgenommen hat. Unten bei Basin wieder angekommen, wurden wir von Tinas Nachbarn, ein älteres Ehepaar, zum Kaffeetrinken auf ihrem Boot eingeladen. Also haben wir noch 1-2 Stündchen auf dem Bötchen in der Bucht verbracht. Das ist total lustig, denn die anlegenden Boote in der Bucht sind wie Häuser in einer Straße: Jeder kennt jeden, man grüßt den Nachbarn, fährt den ein oder anderen sogar einfach mal mit seinem kleinen Rettungsbötchen besuchen, es gibt (viel) Klatsch und Tratsch über jede und jeden  etc. Ein kleines Dorf auf dem Wasser.

Das war mein letztes Wochenende… Und diese Woche ist so schnell vorbeigeflogen!! Heute ist schon wieder Freitag. Heute Abend war ich wieder im Kino mit Anja (Tomorrow when the War began). Ein ziemlich guter (australischer) Film und eine wirklich mal gelungene Mischung aus Humor und richtig viel Action. Ich muss sagen, ich liebe das australische Englisch! Und außerdem will ich nie wieder Filme auf Deutsch gucken…wie langweilig…

Naja, morgen treff ich mich noch mal mit Anja und zwei anderen Au Pairs, bisschen die Stadt erkunden. Und übermorgen geht es schon los nach Adelaide & co.! Hab alles gut durchgeplant…hoffentlich ;-)

Category: While  One Comment
Ich bin zum ersten Mal…

…gaaanz alleine Auto im Linksverkehr gefahren :-) Von zu Hause zum Shoppingcentre (Kino) und zurück, mit Parkhaus inklusive…

Category: While  One Comment
CANBERRA

One of the most boring capital cities I’ve ever seen! And it’s still bloody cold down there…

Right after my week in Perth, Tina and I went to Canberra (by Greyhound) for two days. We bought the tickets on the previous day (49$ return). The bus left at 6 in the morning so my alarm clock went on at 3:30 am! I ordered a taxi the night before to take me to the train station. Tina even had to take the bus at 1:30am. We took our seats in the front row. The busdriver was really nice and did some kind of sightseeing, but he also listened to his classical music…that sucked. There were lots of (Kanga)Roos and mostly dead Wombats on the shoulder (Seitenstreifen). We arrived 3 hours later. We looked for maps and started our tour. There was hardly any sunshine so it was freezing! 15°C or less…

The first day we didn’t really see much, but Canberra is pretty small, anyway. We’ve been to the National Museum of Australia which was very impressive, I love this museum! Well organized, very interesting and huge. The opposite of the Museum in Perth. After the museum we walked along the citywalk, but it all looks gray and boring. In the morning there weren’t even people on the streets. The motto of Canberra seems to be modern arts, so you can find it everywhere. But we both are not interested in stuff like that.

But Canberra has an ALDI, so we went there, of course…but they don’t have European stuff as we had expected it – except for Haribo and Maoam. When it got dark outside we decided to walk to the Parliament House to see it by night, but we could see from a distance that they don’t even light it up. As we went through the streets we met Lena, the girl who sat next to me on the airplane to Sydney and with whom I got along with very well the first days here. I called her several times but she wouldn’t answer. Well, she met a few other Au pairs in an Irish Pub and we accompanied her spontaneously. This was the best pub ever! Live music, good beer and nice people…Lena turned out to be not that nice but we still had a nice evening. If I had lived in Canberra I would have gone to this pub every weekend!

We slept in the YHA-Hostel and shared our room with three girls from Austria. They do this volunteer&travel stuff with AIFS. Coincidence… Anyway, they came home at 4 or 5 in the morning, drunk and noisy. The next morning they talked about the last night, the boys they have been with, the different types of alcohol etc. Very interesting! Especially considering the fact that they are “Dorftrampel” (I didn’t find an appropriate translation).

On day two we went to the War Memorial, a big monument, everything’s against Germany, of course. Next stop was the artificial lake (with many black swans that I didn’t see in Perth) in front of the Parliament Area. It’s quite nice there, probably because the sun was shining. There is a market and a glassworks where we could watch them blowing glass. After that we went to the Parliament House, finally, and took some good photos. Inside this building we could go almost everywhere, even to the Senate of the Commonwealth (or something like that). The Highlight was the roof with its meadow.

We walked back to the city along the lake and over the bridge (which took us almost an hour – we underrated the distances). Our bus left at 6 pm and it was – unlike the drive over to Canberra – full! They played a DVD (Terminal with Tom Hanks).

On the way back home I met an old lady who was born in Limburg! It’s a small world!

Category: Allgemein  Leave a Comment
Nichts neues

Da bin ich mal wieder…Die Faulheit hatte die letzten Tage wohl gesiegt…Mir geht es immer noch gut und alles ist in Ordnung, aber es gibt wirklich nicht viel zu erzählen…

Letzte Woche war ziemlich anstrengend, denn diesmal waren es 5 Tage am Stück. Steph muss eine große Veranstaltung mit ca. 300 Leuten fast alleine organisieren und das in den nächsten 2 Monaten. Das bedeutet also viel Stress für sie. Letzten Freitag habe ich mich mit einer anderen Anja getroffen, die ganz in der Nähe wohnt. Wir waren in einem Pub, war ziemlich lustig :-) Wir wurden von dem ein oder anderen angequatscht und uns wurde sogar Bier ausgegeben. Mit Anja verstehe ich mich richtig gut! Wir machen diesen Samstag einen Dinnerabend mit Übernachtung bei ihr zu Hause und es kommen noch andere Mädels.

Letztes Wochenende hingegen war ziemlich faul…Ich habe das erste Twilight-Buch fertig gelesen und sonntags waren Tina und ich bei Watsons Bay; von dort aus hat man einen tollen Blick über die Stadt und man kann leckere fish&chips essen und an der Küste entlanglaufen, wirklich zu empfehlen!

Die letzten drei Tage habe ich mich auf Donnerstag gefreut! Zahltag…Bin nämlich so was von pleite, ich kann nicht mal 1 $ in meinem wallet (Geldbeutel) zusammenkratzen. Heute gibt’s auch mehr als sonst, weil ich ja länger gearbeitet habe. Gleich gehe ich übrigens zum Frisör…Ziemlich teurer Schuppen, aber vielleicht können die mal was Schönes aus meinen Haaren machen, was mir auch gefällt…

Ein ganz doofer Nachteil, dass Holly zweimal am Tag schläft, ist meine Fresserei. Wenn ich alles erledigt habe oder es nichts zu erledigen gibt, denke ich ans Essen. Ein Buch anfangen zu lesen oder Fernsehen zu gucken, lohnt sich fast nicht für die meistens 40 Minuten. Kaugummikauen hilft auch nicht wirklich. Habe auch angefangen, Obst zu essen, aber davon kriegt ich immer Hunger.. Naja…

Anderes Thema: Direkt nach Perth war ich übrigens tatsächlich in Canberra, aber dazu mehr im nächsten Bericht. Meine nächste Tour Ende September ist endlich komplett gebucht:-) Ich freue mich schon total!

Category: While  Leave a Comment
PERTH

TAG 1

Abflug um 6:00 Uhr morgens in Sydney. Es ist so einfach, einen Flug zu buchen! Hat alles super geklappt. Das Flugzeug war alles andere als ausgebucht, die meisten Plätze waren frei, sodass ich eine ganze Reihe für mich hatte. Da habe ich mir natürlich die Frage gestellt, wie Virgin Blue ihre Airline finanzieren kann…Die Antwort kam ein paar Minuten später: Man muss für alles bezahlen! Es gibt Fernseher für jeden Platz, den man aber nach 10 min. bezahlen muss, ansonsten geht der Monitor aus. Frühstück und alle Getränke kosten ebenso extra. Bei einer Flugzeit von 5:20 Std. (!) blieb mir nichts anderes übrig, als Wasser und ein ekliges Vegetarier-Matschepampe-Frühstück für teuer Geld zu kaufen.

In Perth angekommen, hat es natürlich geregnet. Ich habe den Shuttle-Bus in die Stadt genommen und habe meinen Bauch erst mal mit einem McDonald’s-Frühstück gefüllt. Check-In für das Hostel war 1:00 pm, d.h. ich musste 2 Stunden mit meinem Koffer warten. Mein Zimmer musste ich mit drei Frauen teilen, zwei von denen waren ziemlich komisch, aus Korea oder so, und mit der anderen aus Malaysia habe ich mich ganz gut verstanden. Das Hostel liegt direkt neben der Train Station, mehr muss ich nicht sagen…

Am ersten Tag konnte ich wegen des Wetters nicht allzu viel unternehmen. In einem kostenlosen Reiseführer war ein kleiner Stadtrundgang eingezeichnet, den ich dann teilweise abgelaufen bin.

Nach dem ersten Tag hatte ich einen schlechten Eindruck von der Stadt: Klein, langweilig, fast hässlich und die Leute sind sehr nervig.

TAG 2

7:45 Uhr, Abfahrt mit dem Tourbus in Richtung Norden. Vormittags ein kurzer Stop im Caversham Wildlife Park, wo ich zum ersten Mal Kangaroos und Koalas gesehen, gefüttert und gestreichelt habe – endlich :-) Die sind soo fluffig weich.. Danach Weiterfahrt zu den Pinnacles, das sind Kalksteinsäulen in einer Sandwüste. Lunch in der Nähe von den Pinnacles und Fahrt (vorbei an einem riesigen Regenbogen und an vielen toten Kangaroos am Straßenrand :-( ) nach Lancelin – famous for its Sand Dunes. Das sah aus wie Schnee und wir sind auf Brettern „runtergerodelt“ und mit einem 4WD-Wagen die Dünen hoch und runtergefahren. Es hat sich übrigens herausgestellt, dass die Frau aus Malaysia die gleiche Tour gebucht hatte, also haben wir die ganze Tour zusammen gemacht. Eine Schweizerin habe ich auch noch kennengelernt. War eine sehr schöne Tour, auch wenn man an den einzelnen Stationen ein bisschen mehr Zeit einplanen könnte.

TAG 3

Rottnest Island! Zum Glück hatte ich es einen Tag vorher noch geschafft, ein Ferry-Ticket zu buchen. Bei der Überfahrt waren Kommentare und interessante Geschichten über den Swan River, der eher wie ein See aussieht, inklusive. Kurz vor Rottnest dann die Überraschung: Da waren plötzlich ein paar Wale und Delfine! Whale-Watching vol. II würde ich sagen ;-)

Angekommen auf der beliebten Ferieninsel, habe ich mir ein Tagesticket für den Bus gekauft und bin erst mal um die ganze Insel gefahren. Das hat gerade mal 45 min. gedauert. Die meisten sind hier mit dem Fahrrad unterwegs, das war mir aber mit dem Wetter zu unsicher. Dann bin ich an der Station ausgestiegen, die mir am besten gefallen hat. Eine wunderschöne kleine einsame Bucht. Weißer Sand und glasklares Wasser (leider zu kalt, um zu baden)! Als ich zum nächsten Strand gelaufen kam mir das vor wie auf einer einsamen Insel, keine Menschenseele weit und breit. Der nächste Strand war größer und noch schöner. Weit draußen im Wasser konnte ich dann ein ganzes Rudel von Delfinen sehen. Ich bin weitergefahren zum Leuchtturm und habe mir die Insel von oben angeguckt. Die Quokkas, eine Mischung aus Ratte und Känguru, sind das „Wahrzeichen“ von Rottnest (=Rattennest). Ich hab mittags gedacht, ich sehe gar keine mehr, aber dann waren da zig kleine süße Quokkas unter den Bäumen und auf den Wegen. Einige ganz scheu, andere ließen sich sogar streicheln. An dem Tag sind mir immer wieder 2 deutsche Studentinnen begegnet und wir haben uns für nächsten Monat in Sydney verabredet, damit ich den beiden die Stadt zeigen kann.

Rottnest Island ist eine sehr schöne kleine Insel, die im Sommer bestimmt noch viel schöner ist. Der Tag dort hat sich wirklich gelohnt! Abends hat mich Michelle und ihre Tochter Ashlea vom Fremantle-Harbour abgeholt und wir haben meinen Koffer vom Hostel geschnappt und sind zu den beiden nach Hause gefahren. So ein typisches flaches Haus aus rotbraunem Backstein und mit Pool im Garten:-) Abends sind wir zu Freunden auf eine „Alkohol-Party“ gefahren! Das läuft dann so ab wie auf einer Tupperware-Party und man testet verschiedene Liqueurs und so weiter. Am Ende hat man ganz viele angetrunkene, laute Frauen in einem Raum…War sehr interessant, muss ich schon sagen ;-)

TAG 4

Am Sonntag sind wir alle zusammen nach Fremantle gefahren. Das ist eine kleinere Stadt südlich von Perth. Sehr schön! Mit vielen alten Gebäuden und Wochenendmärkten. Und eine „Grünen“-Veranstaltung im Park gab’s noch dazu, so von wegen Stop Global Warming! etc. Die Musik war ganz ok.. Wir haben ein Tour durch das alte Gefängnis mitgemacht und uns abends den Sonnenuntergang am Strand angeguckt :-) Der Tag war wirklich schön!

TAG 5

Vervollständigung meiner Stadttour durch Perth. Dieses Mal hat es mir viel besser gefallen. Das Western Australian Museum ist ziemlich klein und etwas langweilig, aber ich war da! Und The Perth Mint stand auch auf dem Programm. Dort konnte ich zugucken, wie flüssiges Gold in Form gegossen wird. Den berühmten Kings Park habe ich mir (teilweise) auch noch angeguckt, von dem Hügel aus hat man einen tollen Blick über die Stadt!

TAG 6

Da Ashlea ein bisschen krank ist und heute nicht zur zu Schule gegangen ist und ich genug von der Stadt gesehen habe, sind wir alle zusammen zur Chocolate Factory gefahren. Dort kann man zusehen, wie die ihre handgemachten Trüffel machen und viel Schokolade kaufen. Danach war ich kurz in einem großen Einkaufscentre shoppen und heute Abend gehen wir Chinesisch essen und gucken uns Perth bei Nacht von der anderen Seite des Flusses an.

TAG 7, morgen

Fahr ich noch mal kurz in die Stadt, da die eine kleine Einkaufsstraße das letzte Mal schon zu hatte und ich da ein schönes T-Shirt mit „Perth“ drauf gesehen habe. Nachmittags geht dann mein Flieger zurück „nach Hause“.

Ich hatte eine wirklich schöne Woche hier (auch wenn Perth nur mittelmäßig ist und ich die Delfine doch nicht von Nahem gesehen habe). Trotzdem freue ich mich auf Sydney und vielleicht wartet am Wochenende schon die nächste kleinere Tour nach Canberra auf mich. Am Samstag sind hier die großen Wahlen, mal gucken, was dann in der Hauptstadt so los ist :-)

Category: Allgemein  3 Comments
Buckelwale & co.

Letzten Samstag ist nicht viel passiert, ich habe mich mit Tina getroffen und wir sind ein bisschen in der Stadt herumgelaufen. Und wir haben endlich Tickets für die Whale-Watching-Tour für den nächsten Tag gekauft. Sonntag Morgen bin ich also um 6:30 Uhr aufgestanden, habe mich dick eingepackt und bin in die Stadt gefahren. Da an dem Tag ein großes Marathon-Ereignis (City Surf Race) stattfand, war der Zug gerammelt voll. Zum Glück sind alle Läufer und Zuschauer vor mir ausgestiegen… Bevor unsere Tour losging, haben wir uns ein bisschen die Zeit vertrieben und schöne Fotos in der Morgensonne geschossen.

Um ca. 9:00 Uhr ging es dann los mit unserem kleinen Bötchen :-) Raus aus dem Hafen, an der Küste entlang, vor uns das offene Meer – aber nach 2 Stunden noch kein Wal in Sicht. Ich war schon am Überlegen, wann wir unsere Whale-Guarantee einlösen. So langsam wurde es auch richtig kalt und so ganz hat mein Magen das nicht mehr mitmachen wollen. Schließlich hat sich dann doch ein Wal getraut, sich blicken zu lassen. Die waren sogar zu zweit unterwegs. Nachdem wir (und noch 3 oder 4 andere Boote) die beiden eine Weile verfolgt haben, sind wir noch weiter raus gefahren. Dort waren angeblich noch mehr. Zwischendurch haben wir zwei weitere gesehen und später noch ein paar. Leider ist keiner von denen aus dem Wasser gesprungen, aber 2-3 schöne Fotos sind dabei herausgekommen. Es war also alles in allem eine schöne Tour.

Am Samstag sind Steph’s Eltern gekommen. Sind wirklich nett und freundlich. Sie redet ziemlich viel! Aber sie macht leckeres Essen :-)

Morgen ist also Holly’s 1. Geburtstag! Heute Abend haben wir die letzten Geschenke zusammengebaut und eine Menge Luftballons aufgepustet (ok, ich hab mich davor gedrückt;-)). Wir gehen wahrscheinlich entweder in den Zoo oder besuchen das Sydney Aquarium. Und am Donnerstag geht’s schon los nach Perth! Die ersten zwei Tage verbringe ich in Perth Downtown, das Hostel ist schon gebucht und die restlichen Tage bei Clint’s Schwester Michelle. Von dort aus geht es zu den Pinnacles, nach Frematle und Rottnest Island und vielleicht doch noch zu den Delfinen. Ich weiß nicht, wie es dort mit meiner Internetverbindung aussieht, also bis in spätestens einer Woche!

Category: While  3 Comments
Ich muss jetzt schon sparen…

Meine Reisepläne sind jetzt endlich zusammengestellt und der erste Domestic Flight ist schon gebucht! Jeden Monat geht’s mindestens 1x auf große Tour :-) Hier erstmal ein kleiner Überblick:

August Perth und Umgebung
September mit dem Zug The Ghan von Adelaide nach Alice Springs; Uluru
Oktober (kostenloser!) Urlaub mit der Family in Port Macquarie, Ostküste
November Melbourne und die Great Ocean Road
Dezember über Weihnachten Urlaub bei den Eltern von Steph (Byron Bay, Ostküste); Silvester in Sydney!
Januar/Februar große Tour von Cairns über das Great Barrier Reef nach Brisbane

Ansonsten natürlich kleinere Wochenendausflüge in die Blue Mountains, nach Canberra, an die nördlichen Strände von Sydney und und und… Wenn man mal alles zusammenrechnet, wird das wirklich knapp mit meinem Taschengeld. Aber sowas macht man ja nicht alle Tage. Und wer viel sehen und erleben will…

In 9 Tagen geht schon mein Flug nach Perth, da die Eltern von Steph über Holly’s Birthday vorbeikommen und auf sie aufpassen können. Da die Schwester von Clint dort wohnt und ich sie schon kennengelernt habe, darf ich bei ihr übernachten. Der Flug dauert ewig, 5 Stunden! Mit Zeitverschiebung inklusive. Australien darf man echt nicht als Land sehen, sondern als Kontinent… 6 Tage bleibe ich in Perth, um mir die Stadt, die schönen Strände, die nahegelegene Insel Rottnest Island und die merkwürdigen Steinformationen The Pinnacles anzusehen. Delfine-Streicheln bzw. –Füttern fällt leider flach, weil die im Winter nicht regelmäßig kommen. Nächstes Mal in Down Under vielleicht ;-)

Category: While  3 Comments
I ♥ Sydney

9 Stunden laufen, eine mindestens 5 Kilo schwere Tasche in der Hand und eine weitere über der Schulter hängend…Ich konnte nicht mehr! Das ist das Resultat einer langen Tagestour durch Sydney. So eine schöne Stadt! Schöne Gebäude, schöner Hafen, viel Grün, viel Wasser, alles sauber, wow. Am besten gefallen mir die Stadtteile Darling Harbour und The Rocks. Und die große George Street kenne ich mittlerweile auswendig! Ich war also von 10-15 Uhr alleine unterwegs. Viel eingekauft habe ich eigentlich nicht, aber die besagte 5-Kilo-Tasche war so was von schwer und nervig. Dann war ja da noch meine Umhängetasche mit schwerer Kamera etc., die mir noch den Rest gegeben hat. Um 15 Uhr hab ich mich dann mit zwei anderen Au Pairs von AIFS getroffen. Wir sind auch noch mal ca. 4 Stunden umhergelaufen. Abends haben wir eine bestimmte Bar gesucht, die sich letztendlich am anderen Ende der Stadt befand. Schließlich dort angekommen hatte ich das Gefühl, nie wieder aufstehen, geschweige denn laufen zu können. Es sind noch mehr Au Pairs dazugekommen, mit denen ich nicht wirklich was anfangen kann…Die sind alle nur auf Party aus oder sind schlichtweg komisch…

Wenigstens verstehe ich mich mit Tina, mit der ich heute eigentlich Wale gucken wollte. Leider konnte sie kein Geld abheben und hatte kein Cash mehr, um die Tour zu bezahlen. Man muss nämlich eine Hotline von der Bank anrufen, damit die Karte überhaupt freigeschaltet wird. So ein Schwachsinn, warum machen die das nicht gleich in der Filiale, in der man sie augehändigt bekommt?! Ich habe mich dazu entschlossen, eine richtige Kreditkarte bei einer anderen Bank zu beantragen. Ohne Kreditkarte kommt man hier nicht weit und mit meiner deutschen ist ja immer die Frage, wie viele Gebühren abgebucht werden und wie der Wechselkurs ist.

Das Whale-Watching haben wir jedenfalls auf nächste Woche verschoben. Stattdessen bin ich mit der Family zum Bondi Beach gefahren. Eigentlich wollten wir nach Watsons Bay, von wo aus man einen traumhaften Blick auf die Stadt und den Hafen hat, aber da war es so voll und es gab keinen Parkplatz…Aber so war ich auch endlich mal in Bondi. Ein riesiger breiter Strand mit schönem weißen Sand… Das gefällt der Anja :-) Wir haben nur etwas gegessen und ich habe zum ersten Mal meine Füße in den Pazifischen Ozean gehalten (mehr ging nicht, weil das Wasser natürlich noch zu kalt ist). Trotzdem gibt’s ein paar abgefreakte Surfer, denen die Temperatur anscheinend egal ist.

Alles in allem bin ich positiv überrascht, wie toll Sydney ist! (Auch wenn man manchmal denkt, man sei in einer chinesischen Stadt; Sydneys China Town beschränkt sich nämlich nicht nur auf einen Stadtteil!) Was bin ich froh, dass bald der Frühling kommt und die Temperaturen dann auch stimmen. Und was bin ich froh, dass ich noch 6 ½ Monate hier verbringen kann!

Category: While  3 Comments