…hab ich zu Tina gesagt, mehrmals, als wir den steilen Weg gesehen haben, der uns in die Berge des Ku-Ring-Gai Chase Nationalpark führen sollte. Steigung: ca. 30° oder so.
Aber von Anfang an: Letzte Woche ist nicht allzu viel passiert. Aaaber: ich habe mich mit Anika und Katharina von der guten alten Ziehenschule getroffen und den beiden ein bisschen von der Stadt gezeigt
Schon komisch mit den beiden in Sydney, am anderen Ende der Welt, Pancakes zu essen! Hoffentlich können wir uns noch öfter treffen..
Es gibt übrigens ein paar Neuigkeiten bzw. Planänderungen. Ich habe meinen Flug nach Adelaide auf diesen Sonntag umgebucht, da ich noch den Montag freibekommen habe. So eine Umbuchung geht ziemlich schnell, kostet dann aber eine Gebühr (bei mir 40$) und da dieser Flug teurer war als mein ursprünglicher, musste ich da auch noch draufzahlen. Hat mich also insgesamt umgerechnet ca. 50
€ gekostet. Das heißt also, dass ich mir den ganzen Sonntag Adelaide angucke und ab Montag auf Kangoroo Island bin für eine 2-Tagestour
Ich freue mich total darauf! Ich fand es nämlich total schade, dass ich nicht mehr Zeit dafür hatte – die Insel soll nämlich richtig toll sein – und jetzt klappt es doch! Die weitere Planung steht noch: Mittwoch-Donnerstag im Ghan nach Alice, Freitag-Samstag die Red-Centre-Tour und sonntags zurück nach Hause. (Montag habe ich auch noch frei, weil da ein Feiertag ist). Des Weiteren habe ich mich mit meinen nächsten Trips beschäftigt. Das heißt, di
e nächsten Flüge nach Melbourne sind gebucht und ich habe einen vollständigen Plan für meine Cairns-Brisbane-Tour aufgestellt. Also weiß ich schon, wo ich wann im Januar und Februar sein werde. Silvester in Harbour von Sydney steht auch schon
So viel zu meinen ganzen Planungen… Diese Wochenende war ich aber endlich mal Tina besuchen! In Avalon, das heißt, an den Nordstränden von Sydney. Die Fahrt hat inklusive Umsteigen und Wartezeiten knapp 3 Stunden gedauert. Da ist man ja schneller auf Malle… Aber ich bin endlich mal über die Harbour-Bridge gefahren und habe die Nordseite Sydneys gesehen…richtig schön! Da hat man auch eher Urlaubsfeeling mit den ganzen Cafés, Bars
und Surfshops. Muss man auf jeden Fall noch mal hin. Avalon hingegen ist ein relativ kleines Kaff, mit einem kleinen Strand inklusive. Die Family von Tina ist ganz nett. Er kommt ursprünglich aus Irland und hat eine waschechte Australierin geheiratet. Die beiden sind schon ein bisschen älter und leben so ein bisschen nach dem Motto „Kommste heut nich, kommste morgen…“, schien mir zumindest so. Die Kinder sind außerdem ein bisschen zu verwöhnt… Ich stelle immer wieder fest, wie viel Glück ich habe..!
Wir waren am Samstag nur kurz noch am Strand und die Familie hat mich zum Abendessen eingeladen. Am Sonntag sind wir relativ früh losmarschiert, um den NP (National Park) zu erkunden. Mit dem Bus ging es nach Palm Beach und von dort mit der Fähre nach Basin, das ist eine
kleine Bucht am Fuße des Gebirges. Dort gibt es viele Campingmöglichkeiten… und Wallabys, eine Art Kangaroo. Einige von denen hatten sogar Kleine im Beutel. Wir sind dann also losgelaufen, den Berg hoch. Das war anstrengend! Es hat auch nicht mehr aufgehört, denn als wir endlich ein kurzes Stück bergab gehen konnten, ging es gleich danach wieder berauf. Das alles knapp 3 Kilometer. Zwischendurch kamen wir an Aboriginal-Malereien vorbei, die aussahen, als hätte sie jemand vor Kurzem erst gemalt. Als der Wanderweg schließlich vorbei war, mussten wir uns entscheiden: Einfach wieder zurück oder die Straße weiter zum West Head Lookout, bestimmt noch mal 3-4 km. Wir gingen weiter. Nach Ewigkeiten und einen kleinen Ausflug in den tiefen, tiefen Wald (wo eine weitere „Malerei“ auf uns wartete, eine nicht allzu sp
ektakuläre rote Aborigine-Hand) sind wir auch noch beim Lookout angekommen. Nachdem wir ein paar schöne Fotos geschossen haben, haben wir zum Glück jemand Nettes gefunden, der uns wenigstens bis zum Wanderweg mitgenommen hat. Unten bei Basin wieder angekommen, wurden wir von Tinas Nachbarn, ein älteres Ehepaar, zum Kaffeetrinken auf ihrem Boot eingeladen. Also haben wir noch 1-2 Stündchen auf dem Bötchen in der Bucht verbracht. Das ist total lustig, denn die anlegenden Boote in der Bucht sind wie Häuser in einer Straße: Jeder kennt jeden, man grüßt den Nachbarn, fährt den ein oder anderen sogar einfach mal mit seinem kleinen Rettungsbötchen besuchen, es gibt (viel) Klatsch und Tratsch über jede und jeden etc. Ein kleines Dorf auf dem Wasser.
Das war mein letztes Wochenende… Und diese Woche ist so schnell vorbeigeflogen!! Heute ist schon wieder Freitag. Heute Abend war ich wieder im Kino mit Anja (Tomorrow when the War began). Ein ziemlich guter (australischer) Film und eine wirklich mal gelungene Mischung aus Humor und richtig viel Action. Ich muss sagen, ich liebe das australische Englisch! Und außerdem will ich nie wieder Filme auf Deutsch gucken…wie langweilig…
Naja, morgen treff ich mich noch mal mit Anja und zwei anderen Au Pairs, bisschen die Stadt erkunden. Und übermorgen geht es schon los nach Adelaide & co.! Hab alles gut durchgeplant…hoffentlich












Kommentare