Archive for » Juli, 2010 «

Mein Alltag für die nächsten 24 Wochen
  • 7:10 – Der Wecker klingelt.
  • 7:35 – Anja steht endlich auf…
  • 7:45 – Mein Arbeitstag beginnt. Entweder ist Holly schon wach und hatte ein Fläschchen oder sie schläft noch ein paar Minuten und bekommt später von mir eins. Die Eltern sind meist um 8:00 aus dem Haus.
  • Nach dem Aufwachen- Nappy-change (leider, leider Stoffwindeln).
  • Eine Stunde später – Frühstück (meistens Brei mit Früchten) und der Versuch, Holly zu füttern…klappt nur mit ausreichender Ablenkung, weil sie sonst immer alles selbst machen will; danach spielen
  • Ca. 11:00 – Erstes Nickerchen für 45-90 Minuten. Währenddessen wasche ich Holly’s Kleidung und/oder Nappys. Danach stinkt die ganze Bude erstmal…
  • Danach – Nappy, Mittagessen, spielen, rausgehen etc.
  • Ca. 15:30 – Zweites Nickerchen mit Fläschchen zum Einschlafen. Währenddessen spüle ich Fläschchen, Dummys etc., lege die Klamotten zusammen und ruhe mich etwas aus (, wenn sie bis dahin noch nicht aufgewacht ist).
  • Ab ca. 17:00 – Nappy und kleiner Snack für Holly (Kekse). Ich bereite das Abendessen vor, d.h. diverses Gemüse und Fleisch kleinschnippeln.
  • 18:00 – Mein Arbeitstag ist zu Ende. Steph und Clint kommen nach Hause, das Essen wird fertiggekocht und wir essen alle zusammen. Danach wird Holly gebadet und ich widme mich den Fernseher, meinem Netbook, einem Buch oder meinen Reisevorbereitungen für die nächsten Monate…

Das alles läuft 4x die Woche so ab, meistens Mo Di Mi und Fr. Die anderen 3 Tage verbringe ich in der Stadt, im Shoppingcenter oder sonst irgendwo auf dem 5. Kontinent.

Category: While  Leave a Comment
Au Pair and the City

Die Verwandtschaft ist schließlich wieder komplett aus dem Haus und es wird nun ein bisschen ruhiger hier. Das “alte” Au Pair Doris fliegt morgen nach Hause. Sie hat mir noch viele, viele Sachen gezeigt, z.B. wie ich in die Stadt komme, wo ich Telefonkarten besorgen kann, welche Locations ganz gut zum Shoppen/Essen/Ausgehen sind uvm. Total nett von ihr! Schade, dass sie morgen schon fliegt. Hier ist deswegen eine ziemlich traurige Abschiedsstimmung. Selbst ich fühle mit ihr, als ob ich auch morgen fliegen würde…Aber nein, Anja, du bleibst noch ein paar Tage länger hier! Ihre Au Pair-Freundin fliegt auch bald. Sie wohnte hier in der Nähe und wird nun auch „abgelöst“. Wir vier sind letztens alle zusammen abends in die Stadt gefahren und haben etwas gegessen. Die „Neue“ hat aber anscheinend etwas andere Interessen als ich und außerdem wird sie wohl bald wieder nach Hause fahren, da ihre Gastfamilie wohl ziemlich anstrengend ist…schade…

Stattdessen treffe ich mich mit Tina nächste Woche, sie ist in meiner Gruppe von der Organisation gewesen. Wir wagen eine Bootstour mit Whale-Watching, da ja zurzeit viele große Wale unterwegs sind, von der Antarktis zum Great Barrier Reef und zurück.

Es ist etwas nervig, mit Bus und Bahn in die Stadt zu fahren, also habe ich mir überlegt, mir einen Roller zuzulegen (,um ihn später wieder zu verkaufen). Da Roller hier leider nicht wirklich verbreitet sind, ist es schwierig, billige zu finden. Ich habe ein Angebot gefunden mit dem Roller, den ich in DE auch habe. Mal gucken… Denn Gastmutter Steph hat heute ihr neues großes Auto bekommen und ich habe ziemlich Angst, mit dem zu fahren! Wenn da was passiert, Horror!

Doris und ich haben uns gestern mal zusammengesetzt und ich habe mir eine Liste gemacht, wo ich überall hinwill bzw. was ich alles machen möchte. Eine lange Liste übrigens. Im Laufe der nächsten Woche setze ich mich mal mit der Familie zusammen, um zu besprechen, wann ich welche Tour mache. Exciting!!

Baby Holly ist gerade ziemlich erkältet. Aber sie sieht total süß aus mit ihren müden Augen. Am Montag bin ich das allererste Mal ganz alleine mit ihr. Bin ich gespannt, wie das wird! Hoffentlich ist sie bis dahin auch nicht mehr so krank with all the snot around her nose.

Zusammengefasst: mir geht es immer noch super und so langsam geht es richtig los!

Category: While  Leave a Comment
So, Welcome to Australia

Das dachte ich mir, als ich heute Abend die Spülmaschine geöffnet habe und ca. 5-6 erdnussgroße Käfer schnell ins Innere, Dunkle der Maschine huschten. Wie in einem Indiana Jones-Film, alle Käfer krabbeln weg. Ich hab gleich alle gerufen, von wegen könnt ihr mal gucken (in einer etwas panischeren Art natürlich). Und es war irgendwie komisch, denn in der Sekunde, in der alle da waren, um zu gucken, ist gerade der letzte Käfer zwischen Spülmaschine und Schrank verschwunden. Aber weit und breit keine Panik. Da holt man schnell mal ein Spray, sprüht alles ein bisschen ein und gut ist. Wie gesagt, ich dachte mir so, Welcome to Australia. Als ich das auch aussprechen wollte, waren die anderen schon wieder auf der Couch und unterhielten sich über ein anderes Thema. Nun denn…
Mir geht’s hier ansonsten soweit ganz gut! Heute war der erste „Arbeitstag“. Der beinhaltete auch schon „poo“ :-) Naja, jedenfalls glaube ich, dass ich mich schon gut eingelebt habe. Besser hätte ich es wohl nicht treffen können (bezogen auf die Familie)…Andere aus meiner Gruppe erzählen da ganz andere Sachen.
Das mit dem alles Verstehen ist so eine Sache, aber ich bilde mir ein, dass es jetzt schon besser geworden ist. Wenn ich anfange, auf Englisch zu denken, ist das eigentlich ein Zeichen, dass ich angekommen bin. Gestern oder heute habe ich damit angefangen. Und ich mache Fortschritte bezüglich des „yeah“ und „no“.
Wir haben heute darüber gesprochen, wie ich es am liebsten mit dem Reisen machen möchte und haben es jetzt so geregelt, dass ich 1x im Monat ein verlängertes Wochenende zum Verreisen bekomme (anstatt alles am Ende der 6 Monate abzuklappern). Bin ja mal gespannt, wohin es mich als erstes verschlägt :-) Wahrscheinlich werde ich aber erst einmal mit dem „alten“ Au Pair die Stadt erkunden (heißt: Strand und Shopping); sie kommt morgen. So let’s see…

Category: While  One Comment
Ich friere!

Australien kennt keine Zentralheizungen…Heute war der 3. Tag und ich liege auf meinem neuen Kingsize-Bett. Die anderen Mädels werden morgen erst abgeholt, andere sind heute schon weitergereist. Und ich bin auch schon früher als geplant in der Gastfamilie. Der Gastvater und dessen Vater haben mich heute morgen abgeholt. Wir sind erstmal direkt zum Haus gefahren. Ziemlich groß! Danach gab’s eine kleine Hauseinführung. Oma und Tante von der Kleinen sind auch da. Danach sind noch die andere Tante + Cousine gekommen und abends kam die Gastmutter nach Hause. Das heißt also: full house! Es ist ein Sprung ins kalte Wasser…So viele Leute, die auf einen einreden…auf Englisch…Besonders schwierig zu verstehen ist der Grandfather mit seinem Australian Slang. Nach meinem ersten kleinen Kulturschock in der Shopping-Mall (wirklich alles gibt es hier in XXL zu kaufen) der nächste Kulturschock, das erste Essen. Ein weiches Brötchen mit (ziemlich trockenem) Hähnchen aus dem Ofen und Salat… und darunter Butter oder so etwas in der Art! Und es ging gleich weiter, als wir schon 8 ½ Leute im Haus waren, kamen noch Freunde auf ein Bier zu Besuch. Alle zusammen eine riesige Familie, irgendwie schwer zu beschreiben…Dann Abendessen vom vermutlich schlechtesten Chinesen ganz Australiens und ein gemeinsames DVD-Gucken.

Die Kleine ist total süß! Und auf dem ersten Blick ein ruhigeres Gemüt. Sie ist noch fleißig am laufen Lernen und fällt alle paar Schritte wieder hin :-) Ich freu mich jetzt schon ehrlich gesagt darauf, dass, sagen wir mal, 2-3 Monate vergangen sind und ich besser Englisch sprechen und verstehen kann und Routine in das Ganze gekommen ist. Alle sind total nett zu mir und ich hoffe, dass ich dann beim nächsten Besuch der ganzen Family in ein paar Monaten mehr als nur „yeah“ oder „no“ antworten kann. Mittlerweile friere ich auch schon nicht mehr, weil man hier Bettheizungen benutzt. Das ist toll:-)

Category: While  One Comment
First days Down-Under

Heute ist der zweite Tag…und ich bin wesentlich wacher als gestern. Gestern Mittag bin ich ja nochmal losgetigert, um das AIFS-Büro zu suchen, wo die anderen schon vorher hingegangen sind. Gesucht…und nicht gefunden. Ich bin aber mindestens 3x daran vorbeigelaufen, weil es ziemlich versteckt bzw. unscheinbar ist. Als ich endlich da war, waren die anderen schon weg. Ich bin also zurück zum Hostel und von dort aus sind wir (alle zusammen) Richtung Hafen gelaufen. In Sydney (übrigens Sidni ausgesprochen) gibt es hunderte kleine Parks! Und alle sind voll mit Menschen, die Sport treiben, ihre Mittagspause verbringen oder einfach nur herumliegen und die Wintersonne genießen. In Deutschland geht man doch so selten einfach so in den Park. Wir also durch Parks und einen Garten, in dem ganz viele Fledermäuse an den Bäumen und Palmen hängen :-) Noch ein paar hundert Meter und da war es: das Opera House. Und direkt dahinter die Harbour Bridge in Sonnenuntergang-Kulisse. Blöd war nur der starke, kalte Wind. Generell fegt ein ziemlich starker Wind durch die Straßen von Sydney. Ansonsten geht es von der Temperatur her, heute hatten wir tagsüber 17°C, in der Sonne wird es sogar richtig warm und man kann im T-Shirt herumlaufen – im Winter! Jedenfalls haben wir uns dann in die Fähre gesetzt und sind im Hafen rumgeschippert. Da waren tolle Fotomotive dabei! Da die Sonne schon zwischen 5-6 pm untergeht, war es schon ziemlich dunkel, als der eine Teil unserer Gruppe das Abendessen besorgt hat. Nudeln mit Tomatensoße. Der andere Teil hat das Essen in der Küche des Hostels gekocht. Nach dem Essen sind wir dann ins Bett gegangen. Heute morgen mussten wir relativ früh aufstehen, da wir einen Einführungs-Workshop hatten. Generelle Informationen über Australien, das Leben als Au Pair und die vielen Reisemöglichkeiten. Ich würde am liebsten alles machen!! Von schnorcheln und tauchen an der Ostküste über outback-walking Mitten in Australien bis zum Delfinestreicheln an der Westküste. Momentan sollen riesige Wale hier in der Nähe und von Bondi Beach (ausgesprochen bondai) aus zu sehen sein. Da wollten wir eigentlich heute hin, aber dieser Workshop hat länger als geplant gedauert. Danach haben wir nämlich nur noch unsere SIM-Karten und Bankkarten bekommen (hat übrigens alles super geklappt) und sind essen gegangen. Jetzt (5.30 pm) sitzen wir wieder im Hostel und tippen fleißig eMails in unsere Laptops und Netbooks. Gerade eben habe ich meine Gastfamilie angerufen, um mich mal zu melden und habe gefragt, ob sie mich schon morgen abholen könnte (,weil es hier im Hostel nicht wirklich etwas gibt, was mich noch einen Tag länger hält). Mit den Mädels, mit denen ich mich gute verstehe, tausche ich noch Handynummern aus, vielleicht trifft man sich dann ja mal. Ja, und nun werde ich also morgen schon abgeholt! Bin total aufgeregt!!Bis dann…

Category: While  Leave a Comment
Ich fühle mich so, als hätte ich 2 Tage nicht geschlafen

Na ja, kein Wunder! Ich habe meinen schlimmsten Flugzeugmarathon endlich hinter mir! Ich fliege ja wirklich unheimlich gerne, aber zu viel des Guten war dann auch nicht das Wahre. Montag Abend, 21:00 Ortszeit, warten in einer eeewig langen Schlange von Schülern und Abiturienten – jeder Einzelne mit den jeweiligen Familienangehörigen und Freunden (natürlich ebenfalls noch in der Schlange stehend). Ein bunter Haufen, aus denen scheinbar unendlich viele gelbe T-Shirts einer anderen Organisation hervorstachen. Ich wollte eigentlich gar nicht dazugehören… Nach dem Check-In (meine 3 Kilo Übergepäck wurden zum Glück nicht beachtet) noch ein kurzes Abendmahl bei McDoof und der Abschied. Tränenreich, natürlich. Also dann mal auf ins Abenteuer Australien! Bei der Sicherheitskontrolle wurde ich erst einmal angehalten und mit meinem schönen Nackenkissen (,das ich heute im Transferbus liegengelassen hab :( ( ,) in einen kleinen Raum gebeten…Sprengstofftest…Nach dem kleinen Herzklopfen Boarding. Wie erwartet eine Boeing 747-400 (und nein, ich bin nicht Homo Faber). Da ich beim Check-In zwei andere Au-Pairs kennengelernt habe, haben wir uns zusammengesetzt. Es war dunkel, aber wir sollten trotzdem die Fenster verdunkeln, denn keine 3 Stunden später wurde es wieder hell! Da wird man dann immer gleich angemeckert, wenn man das Fenster aufmacht. Und wie das immer so ist, das ganze Flugzeug schläft, nur ich nicht. Zum Glück gibt es ein Entertainment-Programm bei Qantas, also Filme, Musik, Spiele etc. Letztendlich habe ich nur 2 Stündchen von den happigen 11-einhalb mal meine Augen zugemacht. Ankunft in Singapur, es ist schon wieder Abend. 1,5 Stunden Aufenthalt, wir sind sogar mal kurz an der frischen (bzw. äußerst schwülen) Luft gewesen. Mit dem selben Flieger ging es dann schließlich weiter nach Sydney. Diesmal 6-und-ein-paar-zerquetschte Stunden. Schlimm…das Fenster war zu weit weg, als dass man sich mit dem Kissen hätte daranlegen können, neben mir ein nach Schweiß „riechender“ Teenie…so macht Fliegen dann doch keinen Spaß. Bilanz dieses Fluges: Knieschmerzen (warum auch immer) und höchstens eine Stunde die Augen zugemacht (ohne Schlaf!). Am Flughafen von Sydney waren meine größten Sorgen, dass alles mit dem Visum klappt und mein Koffer auch wirklich ankommt! Beide Sorgen zum Glück unbegründet. Ein richtig cooler Draufgänger-Aussie hat uns in Empfang genommen und ist mit uns mit einem Transferbus (wo wahrscheinlich noch mein Kissen liegt :( … ) durch Kälte und Regen zum Hostel gefahren. Wir alle sind erst mal duschen gegangen und haben uns schlafen gelegt. Ich konnte mal wieder nicht… Das ist so ein Als-ob-ich-nie-wieder-ruhig-schlafen-könnte-Gefühl. Die anderen Mädels sind jetzt alle bei einem nicht ganz so wichtigen meet&greet-Treffen mit unserer Organisation. Ich wollte noch länger schlafen, aber ich geb’s langsam auf. Ich mach mich jetzt auch mal fertig und gehe in Richtung AIFS-Büro. Die Sonne scheint mittlerweile ziemlich hell, mal gucken, wie es mit der Temperatur im australischen Winter aussieht…

Category: Before  One Comment
Morgen geht’s los!

2 Monate vor dem geplanten Ausreisetermin hat mich/ habe ich eine super nette Familie schließlich gefunden, auch noch in Sydney, wo ich unbedingt hinwollte. Beim Telefonat haben wir uns auf Anhieb verstanden. Eine kleine Tochter und nur 4 Tage die Woche arbeiten. Wir schreiben schon fleißig eMails und tauschen Fotos aus. Ich freue mich schon richtig auf meinen Aufenthalt in Down Under! Morgen geht es los, der Koffer ist gepackt (mit 2,5 kg Übergepäck…) und die letzten (hauptsächlich technischen) Vorbereitungen sind noch im Gange. Morgen melde ich mich dann ein letztes Mal aus good old Germany.

Category: Before  Leave a Comment
Wie es weiterging…

Au Pair in Australien, aber wie? Alleine auf eigene Faust, Familien irgendwo im Internet suchen? Eine Freundin hat das gemacht. Sie hat wohl eine ganz nette Familie gefunden, hatte im Endeffekt aber trotzdem so einige Probleme. Die teure, aber dafür auch sichere Variante ist dann doch eine Organisation, die alles Mögliche regelt. Man muss sich also nicht mehr um die Flüge kümmern und sich keine Sorgen mehr darüber machen, ob man eine geeignete Familie findet. Beim Googeln trifft man auf verschiedene Organisationen, die größten sind wohl AIFS, iSt und Step in. Um für sich die beste zu finden, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als zu vergleichen: Preise, Angebot für das Geld, mögliche Aufenthaltsdauer etc. Leider sucht man vergeblich nach unabhängigen Foren, auf denen ehemalige Au Pairs von ihren Erfahrungen berichten. Nach langem Überlegen fiel meine Wahl auf AIFS. Vom Preis her so ziemlich die teuerste, aber dafür bekommt man auch einiges geboten! Flüge, 6 Monate Au Pair, freiwillig 6 Monate zusätzlich Reisen bzw. Work & Travel, 7 Monate Auslandskrankenversicherung inklusive, freundliche Mitarbeiter und mithilfe eines Handbuches viele Tipps über das Visum, das Eröffnen eines australischen Bankkontos, das Leben als Au Pair… Sämtliche Unterlagen (Reisepass, Visum, polizeiliches  Führungszeugnis, internationaler Führerschein etc.) muss man jedoch selbst beantragen und sind im Preis nicht inbegriffen. Trotzdem ist der große Vorteil, dass man „an der Hand“ geführt wird. Etwas zeitaufwändig ist die Bewerbung, aber wenn man sich ranhält (!), hat man später keine Zeitprobleme (besonders während der Abiturvorbereitungen). Ich habe bis jetzt für alles zusammen ca. 3.000-3.100 € bezahlt. Wenn ich aber mal hochrechne, wie viel Taschengeld ich in dem halben Jahr verdienen werde, lohnt sich die Investition!

Category: Before  Leave a Comment
Wie alles begann…

Herbst 2009, ungemütliches Wetter, Schulalltag, Abiprüfungen noch in scheinbar weiter Ferne und immer wieder diese quälende Frage: Was tun nach dem Abitur? Für mich war schon bald klar, dass ich einige Monate Auszeit nehmen möchte – und zwar im Ausland. Wichtig war mir dabei, dass ich viel sehe und meine Fremdsprachen perfektionieren kann. Ein englischsprachiges Land sollte es also sein. Aber als was überhaupt ins Ausland gehen? Als Tourist? – Lebenshaltungskosten zu teuer. Praktikum? – ebenfalls zu teuer. Work & Travel? – Kam zu der Zeit noch nicht in Frage. Letzte Möglichkeit: Au Pair.
Au Pair in Irland, England, schön in der Nähe, um gleich nach Hause zu können, wenn was sein sollte. Aber warum denn nicht mal etwas weiter weg? What about the United States of America… or what about Australia?! In den USA würde ich nur nach Florida wollen – keine Chance. So fiel dann langsam aber sicher die Entscheidung auf Australien.

Und jetzt ist es soweit: Anja goes Down Under!

Category: Before  Leave a Comment