Port Macquarie

Ein Nachtrag, der wohl am weitesten zurückliegt, und somit das Jahr 2010 endgültig vervollständigt…

Eines Tages kam Clint von der Arbeit nach Hause und hatte eine tolle Neuigkeit im Gepäck. Ein Freund und Bekannter der Familie lud uns alle zu einem knapp 5-tägigen Familienurlaub nach Port Macquarie ein. Ja, uns alle! Ende Oktober sollte es losgehen und da ich sowieso noch nichts anderes geplant hatte, sagte ich sofort zu. Flug und Appartement – alles kostenlos…

Der Flug ging frühmorgens mit einem kleinen Embraer von Virgin Blue. Für Holly mit ihren 14 Monaten war es – soweit ich mich recht erinnere – nicht mal der erste Flug. Mit Babys in Australien zu fliegen ist eigentlich nichts Ungewöhnliches, fast schon wie Bus fahren. Die Arme hatte aber leider – wie die meisten Babys und Kleinkinder – Probleme mit ihren Ohren und dem Druckausgleich und schrie fast den ganzen Flug über. Die Stewardess fragte dann auch allen Ernstes, ob es IHM nicht gut ginge?!

Nach weniger als einer Stunde Flugzeit (vorbei an der australischen Ostküste mit Sydneys  North Beaches, riesigen Sanddünen uvm.) kamen wir in PM an. Port Macquarie ist eher bekannt bei einheimischen Touristen und Familien und weniger bei ausländischen Backpackern. Somit ist es hier eher ruhig und nicht so überlaufen. Das merkt man bereits am Flughafen. Es ist der wohl kleinste, den ich bis dato gesehen hatte. Gleich nach der Ankunft versucht man vergeblich, seinen Koffer auf einem Kofferband zu suchen. Kein Wunder, dass ich nicht gleich fündig wurde…Zur Gepäckrückgabe wurde man direkt wieder nach draußen geführt. Dort lagen die Koffer dann auf einem (!) kleinen Gepäckwagenanhänger.

Wir wurden von dem Bekannten, dessen Namen ich vergessen habe, vom Flughafen abgeholt. Das Appartement des Northpoint Resorts war in einem Hochhaus untergebracht und es war riesig! Für jeden gab es ein Schlafzimmer (eines hatte ich alleine für